Entscheidungshilfe
Welche Karte für welche Auflösung
Die ehrliche Antwort hängt an zwei Zahlen: der Auflösung Ihres Monitors und dem, was Sie damit vorhaben. Wählen Sie oben die Auflösung, dann steht darunter, was wir Ihnen dazu verkaufen würden — und was nicht.
Kiefer 6G
reicht
Dafür ist die Karte gebaut. Hohe Details, 60 Bilder und mehr, ohne dass der Lüfter hörbar wird.
Kiefer 12G
Reserve
Sinnvoll, wenn der Monitor in zwei Jahren größer wird oder Sie nebenbei mit großen Dateien arbeiten.
Föhre 8G
zu viel
Läuft, aber Sie bezahlen einen Kühler, den diese Auflösung nie auslastet.
Föhre 16G
zu viel
Hier kaufen Sie Reserve für einen Monitor, den Sie nicht haben.
Kiefer 6G
knapp
Geht bei mittleren Details. In neueren Titeln wird der Speicher eng, und das merkt man an Rucklern, nicht an der Bildrate.
Kiefer 12G
passt
Die häufigste Bestellung bei uns. Speicher reicht auch in drei Jahren noch.
Föhre 8G
passt
Gleiche Leistung wie die 12G, leiser, weniger Speicher. Wer viel mit Videoschnitt arbeitet, nimmt die 12G.
Föhre 16G
Reserve
Sinnvoll bei 165 Hz und hohen Details, sonst Überausstattung.
Kiefer 6G
nein
Nicht empfohlen. Der Speicher reicht nicht, wir verkaufen sie dafür nicht.
Kiefer 12G
knapp
Geht bei reduzierten Details und in älteren Titeln. Für den Schreibtisch und Bildbearbeitung völlig in Ordnung.
Föhre 8G
knapp
Wie die 12G, mit weniger Speicher. In neuen Titeln müssen Sie Texturen zurücknehmen.
Föhre 16G
passt
Die Karte für diese Auflösung. Alles darunter ist ein Kompromiss, den wir Ihnen vorher sagen.
Was bei uns auf der Bank herauskommt
Gemessen in unserer Schleife aus drei Testszenen, hohe Details, keine Bildrekonstruktion, offenes Gehäuse bei 22 Grad Raumtemperatur. Ihre Zahlen werden abweichen — je nach Prozessor um zehn, bei einem alten Prozessor um dreißig Prozent. Wir schreiben sie trotzdem hin, damit es eine Grundlage gibt.
| Karte | 1080p | 1440p | 2160p |
|---|---|---|---|
| Kiefer 6G | 95–120 | 55–70 | — |
| Kiefer 12G | 120–145 | 75–95 | 40–48 |
| Föhre 8G | 115–140 | 70–90 | 38–45 |
| Föhre 16G | 150–175 | 100–125 | 58–72 |
Bilder je Sekunde, gerundet. Der Strich bei der 6G in 2160p ist kein Messfehler: die Karte startet das Testbild, aber der Speicher läuft voll und das Ergebnis ist unbrauchbar.
Was die Zahlen nicht sagen
Eine hohe mittlere Bildrate mit zwei Einbrüchen pro Minute fühlt sich schlechter an als eine niedrigere ohne. Die Einbrüche kommen fast immer vom Speicher, nicht vom Chip — deshalb der Sprung von sechs auf zwölf Gigabyte in derselben Serie.
Die zweite Zahl, die niemand angibt: die Bildwiederholrate Ihres Monitors. Ein 60-Hz-Gerät zeigt keine 120 Bilder an. Wer einen 60-Hz-Monitor hat und nicht wechseln will, spart mit der kleineren Karte Geld und hört sie seltener.
Und der Prozessor. Bei 1080p bremst er häufiger als die Grafikkarte. Wenn Ihr Rechner älter als sechs Jahre ist, schreiben Sie uns, welcher Prozessor darin steckt — wir sagen Ihnen dann, ob die größere Karte bei Ihnen überhaupt ankommt.